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Ob es sich reimt oder nicht, meine poetischen Werke werden hier ihren Platz finden, wenn es euch gefällt, dann könnt ihr ja was ins Gästebuch dazu schreiben

Brief an die Liebe

Ach du meine Liebe,
hast mich gebracht um meiner Gefühl,e
denn fühlen kann ich nur eins mehr.
Dann, wenn die süßen Blumen blühen und geben her ihren Nektar, dann, wenn die Sonne ihre Strahlen lässt kitzeln meine Haut, dann, meine Liebe, dann fühle ich dich und dein stetig loderndes Feuer.
Für immerdar werde ich dir eghören, denn deine Fesseln halten mich gefangen, bis die letzte Träne geweint, der letzte Regentropfen gefallen und der letzte Tropen Blut vergossen ist.
Und auch jetzt, meine Liebe, denke ich immerfort an dein liebliches Antlitz und nehme es mit in die dunkle Welt der Nacht.

Ein Versehen

Frische Blumen gehen zur Neige,
fröstelnde Astern im Wind,
Ein Kind, dass man nicht wiederfind´t,
zeig mir Herr, oh zeige!

Trauer auf einer Art und Weise,
frische Blumen, die vergehn´,
das Kind ist tot, aus Versehn´,
der Tod zieht immer eng´re Kreise!

Gestorben durch Freud und Pein,
wurd erhängt mit einem Seil,
Mutter, Mutter, oh verweil´,
musst doch bei dem Kinde sein!

Antwort

Eiskalte Wut überläuft mein Rücken,
wie gern würd ich ein Messer zücken!
Einstechen, einstechen, immer wieder,
stich drauf ein und streck dich nieder!

Himmel, Himmel, was hab ich getan?
Tat es wirklich, hab mich vertan?
Nein, ich weiß, ich würd es wieder tun,
solang, bis meine Seel´ kann endlich ruhn!

Vater, oh Vater, kannst du verzeihen?
Dass ich dir nahm die Mutter, die Dein?
Musst es tun, sie hat es erhängt,
das arme Kind, was vom Dachbalken schwingt.

Kindesgedanken

Oh weh, oh weh, wo bin ich nur?
Hat gewütet hier die Ruhe?
Hat mich einfach so dahingerafft?
Nun bin ich tot, sie hat es geschafft!

Himmlich hier oben, ich schau herab,
ach, wie war meine Zeit doch knapp.
Unverständlich! Wie diese Frau schaut mich an,
mit einem Blick, der einen nur töten kann.

Spannt einen Strick und grinst mir zu.
Seit jener Nacht, ich find keine Ruh´!
Gottes Hand erhebt sich munter,
sie stürzt herab, sie stürtzt hinunter.

Beim Teufel darf sie nun schmoren,
wurde dazu auserkoren,
mich armes Kindchen, lieb und fein,
endgültig zu töten, ohn´ verzeihn´.

Klagelied

Höhnisches Lachen durchstreift die Nacht,
ein Zittern macht mich erschrecken,
der Wachsoldat ist da aufgewacht,
möchte pure Lust erwecken,
da ein Mädchen, rosig und rein,
ihn kokett hat angeblinzelt.
Ach, möcht das Kindchen ich dort sein,
er hat auch schon mit mir gewitzelt;
Verletzt hat er mich und weiß das auch,
ja, meine Seel´ hat er verletzt,
vollführt den Balztalz wie einen Brauch,
der Blick voll Gier und wirkt gehetzt.
Ach, ist´s nur ein Mann, was schert´s mich,
doch verliebt bin ich, wie noch nie,
nur dies bemerkt, hat er noch nicht,
denn bin ich doch nur ein Stück Vieh,
das du kannst benutzten, jeden Tag
aus´s neue benutzen, auf´s neue geschunden,
ein jeder so, wie er es mag.

Lang ist´s her, dass ich war töricht,
doch verliebtsein, dass ist nicht so,
denn ich bin es, aber will nicht,
ich bin nicht glücklich, ebenso
als wenn man mich hätt´ getötet.

Liebe verachten, das tu ich nicht,
doch mit wem soll ich sie teilen?
Mein Klagen, keiner erhört mich,
muss als Lieblose verweilen.

Sommer

Leise Worte, flüsternde Nacht,
träge Blumen, erhabene Macht.
Alles ist vergangen.

Stilles Wimmern, stechende Wut,
müdes Lachen, erdrückender Mut.
Der Morgen: verhangen.

Lächerliches Glück- erfunden,
trauernde Schmerzen- gefunden.
Der neue Tag ist da.

Fortuna

Liebe, Wahrheit, Schönheit,
die Welt- ein Spiel des Lebens.
Was wir auch tun! -vergebens,
alles eh nur Eitelkeit.

Was ihr alles tut- vergeht,
Fortuna über Zeit und Raum,
wir hängen am Zipfel, am Saum.
Und stürzen hinab.- zu spät.

Wie wir reden und wir lügen,
alles nur die Unwahrheit.
Bereit zum Fallen,- jederzeit!

schillerndes Leid

Traurige Einsamkeit, hilflos- allein.
Müde von der Quälerei,
so erschöpft, wie man kann nur sein,
traurig, lausig- Heuchelei!

Schöpfe neuen Lebensmut
allein in strahlender Sonne,
lass vorbei die heiße Wut,
ertrinke in der Lebenswonne.

Starker Wille ist was zählt.
Kostbare Gabe- allein zu zweit.
Weiß ich, was man auf mich hält?
Todessprünge zur Unendlichkeit.
Jeder muss sich selbst betrügen.

Unausgesprochen

Tausend unentdeckte Seiten
bleiben mir immer verschlossen.
Tausend blasse Tränen eilten,
hab sie in mein Herz geschlossen.

Tausen wütende Gedanken
stecken in meiner Seele.
Tausen kleiner Wortesranken,
solche, die ich nicht verstehe.

Tausend Dinge, tausend Sachen,
weiß damit nichts anzufang´.
Weiß nich mehr, was ich soll machen,
mit diesem großen Leidensklang.





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